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Sexualität – medial ubiquitär gehandelt, in der Psychotherapie ausgespart?

7. Juni 2024 | 19:00 - 22:00

Kostenlos

Die menschliche Sexualität ist eine „lustvolle Ausdrucksgestalt“ (Ilka Quindeau), sie befindet sich in unseren Tagen aber in schwierigem Fahrwasser. Dass jede Person, wie bereits Günter Ammon betont hat, weibliche und männliche Anteile in sich trägt, ist heute anerkannt.
Klassische Normativitäten wurden mit Recht aufgegeben. Gleichzeitig wurde, befördert durch die Medien und das Internet, die Sexualität – und mit ihr der nach sexueller Erfüllung suchende Mensch – zu einer Ware.
Als solche kann die Sexualität destruktive und pathogene Potentiale entfalten. Die Formung der Sexualität erfolgt entlang der biografischen Beziehungserfahrungen in Kindheit und Jugend. Umgekehrt wirkt die Sexualität dann auf unsere Beziehungen zurück. Die Integration sexuellen Erlebens in die eigene Identität, in zwischenmenschliche Beziehungen und in erfüllende Partnerschaften gehört zu den wichtigen Aufgaben des Lebens. Sie muss daher auch im Zentrum der psychotherapeutischen Arbeit stehen.

Univ.-Prov. Dr. med. Joachim Bauer
Seminar: 4 UE, Präsenzveranstaltung, TP/AP, für alle

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11 Teilnehmer
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Details

Datum:
7. Juni 2024
Zeit:
19:00 - 22:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

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