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Essstörungen

27. Mai 2022 | 18:00 - 20:15

Kostenlos

Aus staatlichen Datenerhebungen können wir ersehen: Von 1.000 Mädchen und Frauen erkranken durchschnittlich etwa 28 an einer Binge-Eating-Störung, 19 an Bulimie und 14 an Magersucht. Jungen und Männer sind deutlich weniger betroffen: Von 1.000 durchschnittlich etwa 10 an einer Binge-Eating-Störung, 6 an Bulimie und 2 an Magersucht. Während der Corona-Pandemie haben sich die Zahlen noch einmal deutlich nach oben bewegt.
Was ist an diesen schwer behandelbaren Krankheiten so begehrenswert, welchen Gewinn versprechen sie, vielleicht gerade jetzt? Sicherlich produzieren Diagnosen Krankheiten, zum anderen genießen diese Symptome (u. a. im Sport) große öffentliche Aufmerksamkeit. Ess- und Schlankheitsprobleme sind – mittlerweile bis ins Kindesalter – allgegenwärtige Themen. Auch lassen sich über das Agieren mit Lebensmitteln und explodierenden Gesundheitsideologien multiple Konflikte austragen. An Fallbeispielen essgestörter Patienten sollen die Psychodynamiken, insb. aber auch Fallstricke in den Behandlungen und Langzeitverläufe dargestellt werden.

Leitung: Dr. Bernhard Möbus
TKS: 3 UE, Präsenzveranstaltung, TP/AP/Ä, T

Die TKS sind obligatorisch für alle bereits behandelnden Aus- und Weiterbildungskandidat*innen. Wenn Sie noch nicht über die Institutsambulanz behandeln, buchen Sie sich bitte auf der Warteliste ein. Sollten Plätze frei bleiben, können Sie gerne teilnehmen, wir geben Ihnen dann kurzfristig Bescheid.

Präsenzteilnahme

9 Teilnehmer
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Warteliste

9 Teilnehmer
Plural: 3 Tage bis Buchung
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Details

Datum:
27. Mai 2022
Zeit:
18:00 - 20:15
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

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