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Warum Aggression? Eine Reflexion unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Sozialen Neurowissenschaften (3 UE)

23. Juni 2022 | 19:00 - 21:15

Warum Aggression? Eine Reflexion unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Sozialen Neurowissenschaften

Was macht Menschen aggressiv, gewalttätig oder „böse“? Sigmund Freud sah in der Aggression einen Trieb. John Dollard und Neal Miller formulierten die Frustrations-Aggressions-Hypothese. Erich Fromm unterschied zwischen gutartiger, defensiver und bösartiger, destruktiver Aggression. Günther Ammon betonte die Möglichkeiten „konstruktiver“ Aggression. Die Sozialen Neurowissenschaften legen die besondere Nähe von Angst und Aggression nahe, sie konnten die Bedeutung sozialer Ausgrenzung deutlich machen und schließlich auch zeigen, unter welchen ganz spezifischen Bedingungen Gewaltausübung Genugtuung hervorrufen kann. Eine weitere Rolle mit Blick auf die Entstehung von Aggression und Gewalt spielt die Traumatisierung. 

Literatur

  • Joachim Bauer: Schmerzgrenze – vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt, Heyne Taschenbuch

Der Referent
Prof. Dr. med. Joachim Bauer war nach seinem Medizinstudium viele Jahre in der Grundlagenforschung tätig, wo er sich zunächst mit Genen des Immunsystems, später mit Genen des Gehirns beschäftigte. In seiner klinischen Ausbildung durchlief er zunächst eine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, später für Psychiatrie und Psychotherapie, schließlich für Psychosomatische Medizin (in beiden Fächern habilitiert). Er ist approbierter Psychotherapeut und sowohl für psychodynamische Psychotherapie als auch für Verhaltenstherapie zugelassen. Am Uniklinikum Freiburg war er viele Jahre, zunächst in der Abteilung Psychiatrie und Psycho-
therapie, dann in der Abteilung Psychosomatische Medizin, beschäftigt. Ausserdem ist er Autor viel beachteter Sachbücher. Seit einigen Jahren ist er Dozent, Lehrtherapeut und Supervisor am LFI Berlin der DAP.

 

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Teilnahme
Die Plätze für die Präsenzteilnahme sind coronabedingt begrenzt. Daher bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit der Online-Teilnahme per Zoom. Den Beitrittslink erhalten Sie nach Anmeldung und Zahlungseingang einen Tag vor der Veranstaltung.

Über die dann gültigen Coronaschutzmaßnahmen werden wir Sie kurzfristig informieren.

Teilnahmegebühr
45,00 €

Bitte überweisen Sie den Betrag auf folgendes Konto:

Berliner Lehr- und Forschungsinstitut
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE98 1002 0500 0003 1151 00
BIC BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Vortrag 6-2022

Für die ermäßigte Teilnahmegebühr senden Sie uns bitte einen Nachweis zu. Und bei kurzfristigen Überweisungen einen Zahlungsnachweis.

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  • Anmeldename für das Online-Meeting, falls Sie sich mit einem anderen Namen anmelden sollten
  • Sind Sie approbierte Psycholog. Psychotherapeutin/ approbierter Psycholog. Psychotherapeut, PiA oder approbierte Ärztin/ approbierter Arzt? (Die Angabe wird für die Psychotherapeutenkammer auf Grund der Zertifizierung benötigt. Sie können auch teilnehmen, wenn das auf Sie nicht zutrifft.)
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Preis
45,00 €

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