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Todestrieb bei Freud und Derrida, ethische Aspekte

15. Oktober 2022 | 9:45 - 12:00

Kostenlos

Beide Denker – Derrida und Freud – setzen auf die zwischenmenschliche Beziehung, sowohl im erkenntnistheoretischen, als auch im ethischen Gebiet.

Im Seminar soll Freuds Todestriebkonzept in diesem Rahmen dargestellt werden, einschließlich klinischer Implikationen. Unsere Untersuchungen weisen auch darauf hin, dass bei Freud der philosophische Problemhorizont bzgl. seiner metapsychologischen Reflexionen unvollständig ist.

Derrida nimmt wiederum zwar gerne freudianisches Wissen auf, verfolgt aber mit seiner phänomenologischen Methodik der „Dekonstruktion“ und „Différance“ einen eigenen, weiterführenden philosophischen Weg.

Derrida appelliert an die „erschöpfte“ Psychoanalyse, ihr psychoanalytisches Wissen an “Ethik, Recht und Politik“ weiterzugeben, bzw. daran, dass diese „Bereiche“ es zumindest „berücksichtigen“ sollen.

Leitung: Prof. Dr. med. Francisco Pedrosa Gil
Seminar, 3UE, (öffentliche, zertifizierte) Präsenzveranstaltung mit Onlineübertragung, AP/TP, T

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Details

Datum:
15. Oktober 2022
Zeit:
9:45 - 12:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

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