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Psychoanalyse und Musik

22. März 2024 | 18:00 - 20:15

Kostenlos

Sigmund Freud (1908) stellt die Frage, wie Kunst „es zustande bringt, uns … so zu ergreifen, Erregungen in uns hervorzurufen, deren wir uns vielleicht nicht einmal für fähig gehalten hätten“ .

Reize von innen und außen sind schon vor und auch nach der Geburt des Menschen eine Herausforderung, die zunehmends auch die Neurobiologische Forschung, erst lange nach Freud entdeckt hat.
Aus psychoanalytischer Sicht handelt es sich hier um die intensive Interaktion von Internalisierungen/Introjektionen und Projektionen. Diese von der Psychoanalyse untersuchten Phänomenologischen Beobachtungen sind analog auch in der Musik zu beobachten.
Die Wiederholung in der Musik lädt einerseits zum Verweilen im Vertrauten, lockt aber auch Sirenenhaft zum Ausbruch ins unwägbare Unbewusste.
Diese psychologische Auseinandersetzung in der Menschlichen Seele trifft jeden Menschen, insbesondere auf besondere Weise, wenn gedeutet und interpretiert bzw. Musik komponiert oder einfach nur zugehört wird.
In diesem Vortrag soll anhand von Beispielen und Deutungen aus der Musikgeschichte (Werke von Richard Wagner, Modest Mussorgski, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.) Psychoanalytisches Denken an konkreten Musikalischen Beispielen verständlicher und anschaulich gestaltet werden.

Prof. Dr. med. Francisco Pedrosa Gil
Seminar: 3 UE, Präsenzveranstaltung, TP/AP, für alle

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7 Teilnehmer
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Details

Datum:
22. März 2024
Zeit:
18:00 - 20:15
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

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