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Hannah Arendt und die Ethik des Bösen aus psychoanalytischer Perspektive

7. Mai 2021 | 20:00 - 22:15

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Hannah Arendt und die Ethik des Bösen aus psychoanalytischer Perspektive

Die Bedeutung der Differenzierung war eine aufschlussreiche Entdeckung oder Neugestaltung der Philosophie und auch der psychoanalytischen Konzepte. Hannah Arendts philosophisches Denken ist geprägt von Meinungsverschiedenheiten, mit denen sie das eine vom anderen trennt:

 

„Ich fange immer nur an zu sagen: a und b sind nicht dasselbe“ (Hannah Arendt).

 

Das Böse leugnet die durch die Pluralität gesetzten Grenzen. Deshalb ist es zu allem „fähig“. Differenzieren heißt also, Grenzen zu berücksichtigen. Dieses soll mit Arendts Umgang bezgl. privater und innerer Welt diskutiert werden. Des Weiteren soll eine Brücke zwischen Arendts „Denken“ und der Psychoanalytischen Theorie über Aggression gesucht werden.

 

Schlüsselwörter für diese Einführung sind die Verbindungen des inneren, wahllosen, unbegrenzten, maßlosen, allmächtigen, bösen Objekts, auf die Arendt selbst hingewiesen hat. Dieses ist eine Vorstellung, die an das psychoanalytische Konzept der Allmacht erinnert, das sehr gefährliches Auslösen einer inneren Dynamik in Gang setzen kann.

 

Fazit
Für Arendt sind der sog. „Dritte“, der „Andere“, die zwischenmenschlichen Beziehungen, der Dialog und das dialogische Denken die zentralen Bestandteile ihrer Theorie, ähnlich den metapsychologischen Konzepten der Psychoanalyse.

 

Der Referent
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Francisco Pedrosa Gil ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychoanalyse und Psychosomatische Medizin. 2018 wurde er zum Chefarzt und Ärztlichen Direktor des Fachkrankenhauses Bethanien in Hochweitschen bei Dresden berufen.

 

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Details

Datum:
7. Mai 2021
Zeit:
20:00 - 22:15
Eintritt:
Kostenlos
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