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Günter Ammon: Frieden und Aggression

2. Februar 2023 | 19:00 - 21:15

Kostenlos

Dieser Text entstand 1984, in einer Zeit, die von einem der Höhepunkte des Kalten Krieges geprägt war, der Aufstellung von mit Atomsprengköpfen bestückten Mittelstreckenraketen (Pershing II) und Marschflugkörpern (cruise missiles) in Europa im Rahmen des Nato-Doppelbeschlusses – aber auch von einer starken, aktiven Friedensbewegung, als deren Teil sich Ammon und seine Berliner Schule begriffen. Ammon setzt darin der Todestrieblehre Freuds sein humanistisches Menschenbild entgegen, sein Verständnis von konstruktiver Aggression „im Sinne von Auseinandersetzungsfähigkeit, Aktivität und Handlungsbereitschaft“, gepaart mit einer konstruktiven Angst angesichts von Kriegsgefahr und Zerstörung der Umwelt. Äußerer Frieden sei nur möglich auf der Basis des inneren Friedens eines Landes, aber auch innerer, persönlicher Friedensfähigkeit durch Befriedigung genuin menschlicher Bedürfnisse nach Identität, Kreativität, Erotik und Liebe.

Literatur:
Günter Ammon (1984): Frieden und Aggression. In: Dynamische Psychiatrie/Dynamic Psychiatry, 17. Jg., S. 393-403
Auch in: Günter Ammon (1986): Der mehrdimensionale Mensch. München, „Pinel“

Leitung: Dipl.-Psych. Gabriele von Bülow M.A.
Lektürekurs: 3 UE, Präsenzveranstaltung mit Onlineübertragung (Zoom), AP/TP/Ä, T

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Details

Datum:
2. Februar 2023
Zeit:
19:00 - 21:15
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

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