Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Todestrieb bei Freud und Derrida, ethische Aspekte (4 UE)

15. Oktober 2022 | 9:45 - 12:00

Beide Denker – Derrida und Freud – setzen auf die zwischenmenschliche Beziehung, sowohl im erkenntnistheoretischen, als auch auf ethischen Gebiet.

Im Seminar soll Freuds Todestriebkonzept in diesem Rahmen dargestellt werden, einschließlich klinischer Implikationen. Unsere Untersuchungen weisen auch darauf hin, dass bei Freud der philosophische Problemhorizont bzgl. seiner metapsychologischen Reflexionen unvollständig ist.

Derrida nimmt wiederum zwar gerne freudianisches Wissen auf, verfolgt aber mit seiner phänomenologischen Methodik der „Dekonstruktion“ und „Différance“ einen eigenen, weiterführenden philosophischen Weg.

Derrida appelliert an die „erschöpfte“ Psychoanalyse, ihr psychoanalytisches Wissen an “Ethik, Recht und Politik“ weiterzugeben, bzw. daran, dass diese „Bereiche“ es zumindest „berücksichtigen“ sollen.

Der Referent
Studium der Humanmedizin in Frankfurt am Main, Facharztweiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse mit DGPT-Abschluss bei der MAP in München, Supervisor, Gruppentherapeut. Habilitation an der LMU München 2009, 2011 Facharzt für Psychosomatische Medizin, Professor für Psychiatrie und Psychosomatik an der Hochschule Nordhausen – University of Applied Sciences.

Seit 01.07.2018 ärztlicher Direktor des „Zentrums für Psychosoziale Medizin“ Hochweitzschen, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig.

 

Anmeldung >

Details

Datum:
15. Oktober 2022
Zeit:
9:45 - 12:00
Veranstaltungskategorie:

Weitere Angaben

Preis
45,00 €

Die Datei wurde hochgeladen.