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Die Bedeutung der Analytisch-Strukturel­len Tanztherapie für das Erleben von Glück (3 UE)

7. Februar | 20:00 - 22:15

7,00 €
Scham in der Psychotherapie

Die Analytisch-Strukturelle Tanztherapie wurde Anfang der 80iger Jahre von Günter und Maria Ammon entwickelt und ist Teil der verbalen analytischen Einzel-und Gruppentherapie. Ihr zugrunde liegt das ganzheitliche Identitäts- und Behandlungskonzept der Dynamischen Psychiatrie. Die Entwicklung und Erfahrung von Glück durch die Analytisch-Strukturelle Tanztherapie wird beschrieben anhand der Kreativitätstheorie von Günter Ammon.

Im Vortrag wird beschrieben, wie der/die Tänzer*in nonverbal durch den Austausch von Sozialenergie und gruppendynamische Prozesse, durch freie Assoziation und eine begrenzte Regression innerhalb einer schützenden Gruppe in eine spezifische Bewusstseinsebene gelangt. Diese kreativen Prozesse können zum Bewusstwerden von und zur Lösung aus symbiotischen Fixierungen führen. Die Integration dieser mehrdimensionalen Erfahrung führt zu einer Erweiterung der Ich-Identität, die mit intensiven Glücksgefühlen verbunden ist. Der Vortrag wird erweitert durch Beispiele aus einer Selbsterfahrungsgruppe für Analytisch-Strukturelle Tanztherapie.

Die Referentin
Die Dipl-Psych. Barbara Engelhardt ist Psychologische Psychotherapeutin, analytische Gruppendynamikerin sowie Supervisorin und Dozentin in der Psychotherapeutenausbildung. Sie arbeitete in eigener Praxis in der Einzel- und Gruppentherapie.
Begonnen hatte sie ihre berufliche Tätigkeit als Pädagogin in unterschiedlichen Praxisfeldern. Diese umfassten Leitungsfunktionen im Behinderten- und Elementarbereich sowie Lehrtätigkeit und Supervision an der Fachschule für Sozialpädagogik.