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Besondere geschlechtsspezifische Aspekte der Persönlichskeitsentwicklung (3 UE)

11. Oktober | 16:00 - 18:30

60,00 €

Neurobiogische Forschungen belegen, dass sich zwischen den Gehirnen von Mädchen und Jungen nur geringe angeborene Unterschiede feststellen lassen. In einer Welt, die im Baby zuallererst ein Mädchen oder einen Jungen sieht, verstärken sich Geschlechtsdifferenzen, so subtil sie zunächst sein mögen, allerdings sehr rasch. Dennoch sind auch im Erwachsenenalter die, inzwischen durch die nach wie vor unterschiedliche kulturelle Sozialisation verstärkten, Differenzen zwischen Frauen und Männern wesentlich kleiner als innerhalb der Gruppe von Frauen respektive Männern.

Neugeborene Mädchen und Jungen
Unterschiede in Motorik, Sprache, im Kontaktverhalten und Emotionalität.

Kindergartenalter und Schulzeit
Nonkonformes Geschlechterrollenverhalten, die Macht der Geschlechtsidentität, Geschlechterdifferenzen in den Sprachfähigkeiten, Mathematik und Naturwissenschaften; Empathiefähigkeit und Aggression.

 

Die Referentin
Gabriele von Bülow ist Linguistin und niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin für tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie, Gruppenpsychotherapie, Lehr- und Kontrollanalytikerin (DAP) sowie in der Leitung des Berliner Lehr- und Forschungsinstitut der DAP tätig.